5 Gründerhaus Boucsein

Isaak Boucsein, der mit Marie Canel verheiratet war, erbaute das Gründerhaus mit der Hausnummer 1 im Jahr 1695. Danach bewohnten 7 Familien mit den NamenBoucsein das Haus, auch heute noch leben dort Nachfahren der Familie Boucsein
hier. 1964 wurde das Haus völlig umgebaut und erneuert.

6 Friedhof

2 Gedenksteine stehen am Aufgang des 1852 angelegten Friedhofs. Der linke, versehen mit dem Hugenottenkreuz und den Jahreszahlen 1694 und 1994 erinnert an das Gründungsjahr und das Datum der 300-Jahrfeier der Hugenottenkolonie Hertingshausen. Der andere Stein mit dem Gründernamen „Boucsein“, „Fougnard“, „Canel“ erinnert an die hugenottischen Vorfahren. Dieser Stein wurde am 07.August 1998 feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt. Beide Steine stifteteder örtliche Hugenottenverein

7  Feuerwehrgerätehaus

Im August 1997 wurde das alte Feuerwehrgerätehaus abgerissen und in Hozfertigbauweise neu erstellt. Vom Parkplatz aus blickt man auf einen Damm. Zur Gründungszeit des Dorfes und noch Jahre danach befand sich bis zu diesem Damm ein See. Durch diesen See floß der einzige vorhandene Wasserlauf, der Liderbach.
Folgt man dem „Neuen Weg“, kommt man an einem Brunnen („Born“)  vorbei, der bis 1961 den Bürgern als Wasserversorgung diente. Die Quelle ist nicht mehr zugänglich. Oberhalb des „Borns“ liegen die sogenannten „Barackenwiesen“. Auf diesen bauten die ersten Siedler ihre Behausungen.
Gegenüber in Richtung des „Langendorfer Weges“ auf der „Winterseite“, steht das Nachfolgerhaus eines Sohnes des Gründers Pierre Fougnard, das in 1708 erbaut wurde. Ein Balken aus dem Jahre 1708 ist noch erhalten geblieben.

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